Auswärtswochenende der NHTC Damen in Berlin

Top gelaunt und mit durch Heimsiege belohnte Trainingswochen im Rücken, fuhren wir am Samstag Morgen nach Berlin. Unser erster Gegner war Blau-Weiß Berlin und somit ein Mitaufsteiger auf ähnlichem Niveau. Noch nicht wirklich wach wurden wir durch eine clevere Eckenvariante von Blau-Weiß gleich auf den Platz geholt und fingen nach den ersten verschlafenen 5 Minuten endlich an unsere individuelle Klasse und qualitatives Kontaktspiel zu zeigen. Doch obwohl wir uns auch im zweiten Viertel mit guten taktischen Spielzügen nach vorne arbeiteten, gelang uns der Ausgleich durch mangelnde Ecken-/Torausbeute auch im 2. Viertel nicht. In der zweiten Halbzeit machte Inga Kühnel das lang ersehnte Eckentor durch gutes Reboundverhalten, was uns anfangs die nötige Sicherheit gab noch selbstbewusster nach vorne zu arbeiten. Doch auch im 3. und 4.Viertel scheiterten wir an der Schusskreislinie, denn wir belohnten uns trotz dominierenden Spielphasen nicht für unsere gute Leistung. Im 4.Viertel gelang den Hauptstädterinnen der Siegtreffer zum 2:1, da wir gegen Ende den Fokus aufs Spiel verloren und teilweise uns selbst durch grüne und gelbe Karten schwächten.
Im Endeffekt also kein zufriedenstellendes Spiel, aber es zeigte uns deutlich auf, dass wir an unserer Eckenquote und Torchancenverwertung arbeiten müssen.
Am Sonntag starteten wir sehr fokussiert und motiviert in das Spiel gegen TusLi und belohnten uns für unser gutes 1. und 2.Viertel mit einem Tor  durch Julia Felssner. Wir hatten viel Zug nach vorne und ließen weder in der Verteidigung noch vorne viel anbrennen. So dominierten wir die 1.Halbzeit in Berlin deutlich, fingen aber leider kurz vor Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer von TusLi. In der zweiten Halbzeit spielten wir weniger souverän auf und fanden unseren Fokus aus der 1.Halbzeit nicht mehr ganz. So ließen wir wenige Konter zu, die TusLi dann aber zum Führungstreffer nutzte. Doch einstellungstechnisch war das ganze Wochenende gut, weshalb wir auch im 4.Viertel dranblieben, weiter eine gute Leistung zeigten und nach vielen wenig effizienten Angriffen, ein paar  Sekunden vor Schluss einen Bilderbuch-Angriff starteten und durch eine passgenaue Flanke und einen Stecher von Julia Felssner (das viele Stechertraining hat sich gelohnt) zum 2:2 ausglichen.
Insgesamt also ergebnismäßig eher durchwachsen mit einer bitteren Punkteausbeute, aber wir konnten unsere hockeytechnische Klasse zeigen und waren auch als Team mit einer guten Einstellung am Start.
Das alles deutet auf ein vielversprechendes Heimspiel gegen TusObermenzing am kommenden Sonntag um 12.00 hin. Hier wird auch hoffentlich die Tor- und Punkteausbeute gut gelingen, also kommt vorbei!

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