Die 2. Herren auf großer Fahrt

Ausgangssituation: noch 5 Spiele zu spielen, 4 davon auswärts, 3 Teams steigen ab, 2 Auswärts Doppelwochenenden, 1 mögliches Endspiel gegen den MHC2.

Gestartet wird mit dem Doppelwochenende in München gegen unsere Tabellennachbarn vom HLC RW München und dem ASV. Durch Staatsexamen und Abitur gestaltet sich die Nominierung trotz großen Trainingskaders als schwierig. Doch da erklären sich M. Haustein und L. Bechhold bereit, die Mission Klassenerhalt zu unterstützen und spontan fahren auch unsere beiden Ungarn- Legionäre M. Wachter und T. Zink mit. Am Seitenrand unterstützt durch Jürgen, starten wir gegen Rot-Weiß. In einem intensiven, aber fairen Spiel geraten wir zweimal in Rückstand, aber lassen uns dadurch nicht aus der Ruhe bringen und kommen durch T. Kerckhoff (kurze Ecke) und K. Steiner jeweils zum Ausgleich, bis schließlich F. Mahdi zum Sieg einnetzt.

 

Am Sonntag steht dann das Spiel gegen den Tabellenletzten ASV an und für F. Mahdi und L. Lang reist L. Bienemann nach. Kurzfristig fällt leider T. Kerckhoff aus, der jedoch lautstark und emotional von der Bank unterstützt. Von Anfang an finden wir leider nicht in unseren Spielfluss und tun uns gegen die tief stehenden Münchner schwer. Und so kann der ASV unsere zweimalige Führung (2x F. Förtsch) jeweils wieder ausgleichen und Jürgen nimmt die Auszeit. Und die zeigt Wirkung, M. Wank und M. Lassen (7m) treffen letztlich zum verdienten Sieg und wir treten mit 6 Punkten die Heimreise an.

Eine Woche später steht dann schon das Wochenende in Heidelberg und Freiburg an. Und hier ist die Kader-/Coachsituation noch angespannter. Jedoch könnten wir mit einem Sieg am Samstag den Klassenerhalt sichern. Doch trotz der Unterstützung durch Henry an der Seitenlinie, startete das Spiel denkbar ungünstig mit einem schnellen Gegentor. In der Folge dominierten wir zwar das Spielgeschehen, konnten jedoch unsere Chancen nicht nutzen und wurden durch eiskalte Heidelberger bestraft. So stand am Ende eine saftige 4:0 Niederlage auf der Anzeigetafel. Das brachte uns unter Zugzwang, schließlich wollten wir ein Endspiel gegen den MHC2 am letzten Spieltag vermeiden. Das komplizierte dabei, für Sonntag standen gerade noch 13 Spieler und kein Coach zur Verfügung.

Doch diese Underdog-Rolle schien uns zu gefallen. Durch eine geschlossene Defensivleistung, J. Küblers Taktiktafel und etwas Glück konnten wir das Spiel trotz 1:0 Rückstand mit zwei Stechertoren durch K. Steiner für uns entscheiden.
Nach der knapp fünfstündigen Heimfahrt, ließen wir das Wochenende bei ein paar gemütlichen Bieren im NHTC ausklingen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch ganz herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, dank derer wir mit neuen Trainingsanzügen sowie neuen Spieloutfits auflaufen können.
Vielen Dank an: Dr. Dirk Steiner, Steuerkanzlei Susanne Boas, „Zum Spießgesellen“ und der Richard-Wagner Apotheke.

Text: Paul Weidner

 

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