Leitbild

Leitbild Hockeysport im N·H·T·C

Hockey ist etwas ganz Besonderes.

Eine unserer international erfolgreichsten Ballsportarten mit hohen Anforderungen an Athletik und Technik fördert heute besonders wichtige Tugenden wie Fairness, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Toleranz – Eigenschaften die ein Leben lang in Beruf und Freizeit unentbehrlich sind. Die Mitglieder der „Hockeyfamilie“ zeichnen sich durch ihr überdurchschnittliches Engagement für den Sport und die Gesellschaft aus und bereiten die Grundlage für das hohe Ansehen des Hockeysports, der sich positiv von anderen Mannschaftssportarten abhebt. Hockey wird auf fünf Kontinenten gespielt – in 120 Ländern dieser Welt.Internationale Turniere sorgen Jahr für Jahr für Völkerverständigung und Integration durch den Sport – schon im Jugendbereich stärken Freundschafts- und Wettkampfturniere europaweit den Zusammenhalt der Nationen. Bei den Olympischen Spielen zählt Hockey zu den seit mehr als 100 Jahren etablierten klassischen Sportarten.

Der N·H·T·C möchte jedem Mitglied die Möglichkeit geben, das Erlebnis Hockey für sich und seine Familie zu entdecken.

Freude am gemeinsamen Miteinander bei Sport, Spiel und Geselligkeit tragen zum Erfolg einer Hockeygemeinschaft bei. Diese Hockeygemeinschaft umfasst zum einen die Hockeyspieler zum anderen das familiäre Umfeld. Idealerweise erwachsen daraus Freundschaften auch über die aktive Sportlerlaufbahn hinaus, eine Verbundenheit zum Club, die gerne an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird.

Die aktiven Hockeyspieler unseres Club unterscheiden sich in vielfacher Hinsicht. Nicht nur das Niveau der sportlichen Leistungen ist unterschiedlich, auch das Alter und die persönlichen Beweggründe für die Mitgliedschaft im N·H·T·C sind verschieden. Trotzdem verfolgt der Club das Ziel, ein größtmögliches Maß an Zufriedenheit unter allen Mitgliedern zu erreichen. Wie in jeder anderen Gemeinschaft trägt jedes Mitglied durch sein eigenes Verhalten zum Gelingen dieses Zieles bei.
Jeder der diesen Leitfaden liest, wird immer wieder Stellen entdecken, wo aktives Mitarbeiten, sich positiv einbringen, möglich und auch gewünscht sind, weil die Vielzahl der unterschiedlichsten Aufgaben nicht allein von den Verantwortlichen des Vereins getragen werden können. Das daraus erwachsene Zusammengehörigkeitsgefühl reicht weit über das Hockeyfeld hinaus und ermöglicht eine Identifikation mit unserem Club nicht nur auf sportlicher Ebene.
Das Fortkommen und der Erfolg des Teams, egal in welcher Leistungsklasse, stehen wie bei allen anderen Mannschaftssportarten, im Vordergrund. Gerade für die Jugend ist es wichtig gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten – gemeinsam große Erfolge zu erleben oder auch Misserfolge zu akzeptieren.

Kinder- und Jugendhockey

In der Satzung des 1910 gegründeten N·H·T·C heißt es: „Der Verein verfolgt den Zweck, durch Pflege und Ausübung von Leibesübungen, insbesondere der Sportarten Hockey und Tennis, zur körperlichen Ertüchtigung der Mitglieder beizutragen sowie durch den Sport den Geist geselliger Zusammengehörigkeit unter seinen Mitgliedern zu fördern. Die Jugendarbeit bildet hierbei einen besonderen Schwerpunkt.“

Diesem Motto folgt der Club seit mehr als 100 Jahren – der Jugend-Anteil von mehr als 75 % innerhalb der Hockeyabteilung spricht für sich. Generationen-übergreifendes Miteinander von Jung und Alt in Sport und Freizeit ist seit nunmehr 100 Jahren das gelebte Motto des N·H·T·C.

Gegenseitiger Respekt und Fairness bei der Ausübung unserer Sportart und im persönlichen Umgang – auch Dritten gegenüber – gehören zu unserem Kredo. Wir fördern den Fairplay-Gedanken bei unseren Spielern, Trainern, Betreuern, Funktionären und Zuschauern.

Altergerechtes Training

Das Training in der Jugend ist Alter entsprechend ausgerichtet:

Jahre Altersklasse Trainingsinhalte Trainingshäufigkeit Rahmen
bedingungen
4-5 Einsteiger / Minis ein bisschen Hockey“ vielseitige körperliche Allgemeinausbildung, 1x pro Woche 1 Stunde Kindergarten
6-8 Mäd D / Kn D entdecke die Möglichkeiten“,gewöhnen an Grundregeln,kein Leistungsgedanke 1-2 x pro Woche1 Stunde 1. und 2. Klasse
9-10 Mäd C /Kn C grundlegende Techniken des Hockeyspiels erlernen,Ballführung, Stoppen Schlagen etc., 2 x pro Woche 1- 1,5 Stunden 3. und 4. Klasse
11-12 Mäd B / Kn B Grundsteinlegung“ Heranführung an die Leistungsorientierung,Bayerische Meisterschaft 2 x pro Woche1,5 Stunden 5. Klasse,Quereinstieg „Schulhockey“, etc.Auswahltraining BHV,
13-14 Mäd A /Kn A athletische Elemente,Taktikschulungen,weiterführende Meisterschaften 2-3 x pro Woche1,5 Stunden Pubertät, Wachstum,andere Interessen,Länderpokale
15-16 wJB / mJB Leistungstraining,Automatisierung spez. Techniken,Wettkampfbedingungen 2-3 x pro Woche1,5 Stunden Auswahl auf BundesebeneU 16,
17-18 wJA / mJA Einbau und erste Erfahrungen im Damen- und Herrenbereich,Spezialisierung 2-4 x pro Woche1-2 Stundenje nach Leistungs- und Trainingswille Schulabschluss,evtl. U 18

Modell des Jugendwettkampfsystems im Feldhockey

Modell_Jugendhockey

Bei den Kindern steht der Spaß- und Spielgedanke klar im Vordergrund. Mit Beginn des 11./12. Lebensjahres orientieren wir uns an der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit des Spielers>. Vor Erreichen dieses Alters werden zwar gemeinsame Spieltage mit anderen Vereinen ausgetragen – aber eine Wertung der Ergebnisse oder das Führen einer Tabelle ist in dieser Altersklasse im Hockeysport nicht vorgesehen. Folgende Gegenüberstellung soll es dem Spieler erleichtern sich selbst besser einzuschätzen.

 Leistungs- und Freizeitsport

Leistungssport Freizeitsport
Teilnahme und Gewinn möglichst vieler Spiele und Meisterschaften Kinder und Jugendliche haben einfach nur Spaß am Hockey
Hockey besitzt in der Freizeit die höchste Priorität es gibt auch andere Interessen mit gleicher Wertigkeit
talentierte, leistungsorientierte Kinder Andere Interessen bzw. Prioritäten, weniger sportliches Talent
Kombination aus Talent, Fleiß und Zuverlässigkeit Defizite durch Spät- oder Quereinstieg
Bereitschaft für Hockey auch mal auf etwas zu verzichten Fehlende Freizeit, oft wird weniger Zeit investiert
Aufstellung erfolgt klar leistungsbezogen Auch hier kann man seine sportliche Herausforderung finden

Der N·H·T·C unterstützt sowohl den Leistungssport als auch den Freizeitsport. Bei den Kindern steht der Spaß- und Spielgedanke klar im Vordergrund. Hier gilt es Spaß und Freude am gemeinsamen Spiel zu vermitteln.

Für ambitionierte Spieler wird so der Weg in den Leistungssport ermöglicht, für weniger ehrgeizige Spieler bleibt weiterhin die Betätigung im Freizeitsport.

Welchen Weg der einzelne Sportler einschlagen wird, bleibt daher offen.

Zum größten Teil wird das Training im Kinder- und Jugendbereich von ehrenamtlich bzw. nebenberuflich tätigen Trainern durchgeführt. Die Rahmenorganisation der jeweiligen Mannschaft übernimmt ein Betreuer, der i.d.R. aus dem Kreis der Eltern gewählt wird.

Das Zusammenwirken von Spielern, Trainer, Betreuer und Eltern sollte möglichst reibungslos erfolgen und sich an folgenden Grundsätzen orientieren.

Trainer

Der Trainer ist für die sportlichen Belange seiner jeweiligen Mannschaft verantwortlich. Er strukturiert das Training, wählt Turniere aus und entscheidet über Mannschaftseinteilung und -aufstellung. Er sorgt den Spielern gegenüber für Transparenz und fördert den jungen Spieler entsprechend seiner Möglichkeiten und seiner Einsatzbereitschaft.

Co-Trainer

Unsere jugendlichen Spieler werden schon frühzeitig angehalten Ihre erlernten Fähigkeiten an die Bereiche des Kindertrainings weiterzugeben.

Für Jugendliche, die diese Co-Trainer-Tätigkeiten mit gutem Erfolg ausüben, besteht die Möglichkeit darüber hinaus eine Ausbildung im Bereich der Trainertätigkeit in Angriff zu nehmen.

Spieler/innen

Wie in jedem anderen Teamsport sollte der Spieler pünktlich und zuverlässig zum Training erscheinen. Ein Versäumnis soll die Ausnahme sein. Wenn ein Trainingstermin nicht wahrgenommen werden kann, soll sich der Spieler möglichst persönlich bei seinem Trainer / Betreuer entschuldigen. Im eigenen Interesse hat er darauf zu achten, dass seine Ausrüstung komplett ist, inkl. Zahnschutz und Schienbeinschoner.Der Spieler hat das Mannschaftsgefüge zu stärken und den Teamgeist zu fördern.

Betreuer

Aus dem Kreis der Eltern wird ein Betreuer für die Mannschaft benötigt. Er regelt die Dinge „am Rande des Spielfeldes“, wie Spielberichtsbogen ausfüllen, Mitfahrgelegenheiten und ggf. Übernachtungen für die Spieler organisieren, Schiedsrichter organisieren. Genauere Angaben finden sich im Betreuerkompass. Der Betreuer ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Trainer, Spieler, Eltern und Abteilungsleitung.

Eltern

Zum erfolgreichen Gelingen des Spielbetriebes ist der N·H·T·C auf die Mithilfe der Eltern angewiesen.

  • Die Auswärtsspiele sind teilweise mit längeren Fahrten verbunden. Meist übernehmen die Eltern abwechselnd Fahrdienste.
  • Es ist üblich, dass die Eltern bei Meisterschaften oder Turnieren auf dem Clubgelände einen Kuchenverkauf organisieren. Für das gute Nebeneinander mit der Clubgastronomie gibt es hier genaue Absprachen, die im Betreuerkompass oder in der Geschäftsstelle eingesehen werden können.
  • Die treusten Fans der Mannschaft sollten die Familie und die Freunde des einzelnen Spielers sein.

Schiedsrichter

Schon früh werden die Spieler in der Regelkunde vom Schiedsrichterobmann ausgebildet. Wie durch den Verband vorgeschrieben müssen die Spieler gelegentlich Begegnungen in jüngeren Altersklassen leiten. Wer will, kann auch hier seine sportliche Karriere finden.

Kein Doping!

Die Einnahme von Dopingmitteln zur Leistungssteigerung wird von uns abgelehnt und bekämpft. Wir unterstützen die nationalen Dach- und Fachverbände in der Dopingbekämpfung.

Respekt und Fairness

Gegenseitiger Respekt und Fairness bei der Ausübung unserer Sportart und im persönlichen Umgang – auch Dritten gegenüber – gehören zu unserem Kredo. Wir fördern den Fairplay-Gedanken bei unseren Spielern, Trainern, Betreuern, Funktionären und Zuschauern.

Generationenübergreifendes Miteinander von Jung und Alt in Sport und Freizeit ist seit nunmehr 100 Jahren das gelebte Motto des N·H·T·C.